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  Das Schloss Alsbach / Alsbacher Schloss


Das Schloss Alsbach liegt kurz unter dem Melibokus, weshalb es auf dem Rückweg von einer BIke-Tour gerne frequentiert wird. Auf den ersten Blick wirkt es auch sehr schön.
Bald stellt man jedoch fest, dass man vom grünen Mischwald in einen bunten Schilderwald geraten ist, denn die  Fülle an Verbots-, Hinweis- und Gebotsschildern deckt wirklich JEDE Eventualität ab.  Burgbesucher sind scheinbar nicht sehr schlau...doch wenn sie lesen können, kann eigentlich nichts mehr schief gehen ... dann klappts auch mit dem "Burgherrn".


Fahrrad fahren Verboten!


Bereits bevor man sich dem Innenhof vom Schloss Alsbach nähern kann, wird man durch ein 'Fahrrad fahren verboten'- Schild dazu angehalten, das liebe Hobby woanders auszuüben. Eigentlich ist das Schild nicht zu übersehen, doch um auch die letzten unverbesserlichen Biker  zu belehren, fordert innen gleich ein zweites Schild dieser Art dazu auf, von seinem Fahrrad abzusteigen.


Essen verboten!


Wenn dem erschöpften Biker der Magen bis in die Kniekehlen hängt und er glaubt auf der Burgmauer die mitgebrachte Stulle verzehren zu können, dann liegt er falsch.

Wo kämen wir denn hin, wenn Besucher ihr mitgebrachtes Käsebrot essen?

Wahrscheinlich um potentiellen Umsatzeinbußen der  "Burgschänke" im Alsbacher Schloss vorzubeugen, gibt es auch für diesen Fall das passende Verbotsschild.

Na gut, dann nimmt man halt einen kleinen Snack in der Burgschenke zu sich. Doch was so idyllisch klingt erweist sich als nicht besonders urig. Tatsächlich verbirgt sich hinter dem Namen "Burgschänke" ein Gastronomie-Provisorium: Ein umfunktionierter Bürocontainer.

Das ist ein ziemlicher Stilbruch und führt insgesamt zu dem Fazit: Ein paar Fotos schießen und schnell wieder auf´s Bike - aber natürlich erst dort, wo Fahrradfahren wieder erlaubt ist.

 



Turmbesichtigung? Gerne. Aber erstmal zahlen bitte!

Der Turm vom Schloss Alsbach kann in der Zeit zwischen 10:00 und 18:00 Uhr besichtigt werden. Aber das Schloss Alsbach wäre nicht das Schloss Alsbach, wenn hierfür nicht die Hand aufgehalten würde: 25 Cent für Kinder, 50 Cent für Erwachsene. Klar, solche Beträge sind kein finanzieller Beinbruch und eigentlich spendet man ja auch gerne was, für die Erhaltung der Burganlage. Aber in Kombination mit den ganzen Verbots-, Gebots- und sonstigen Schildern hat auch diese Aufforderung einen Beigeschmack.


Noch Fragen? Einfach die Hotline anrufen - für 1,86 Euro/min.


Auf dem Schloss ist natürlich auch - wen wundert´s - eine Besucherordnung ausgehängt. Dass man keinen Müll hinterlassen soll, versteht sich ja eigentlich von selbst. Und wer das noch nicht wusste ist bestimmt nach Lektüre der Ordnungshinweise aufgeklärt.

In der Besucherordnung wird auch darauf hingewiesen, dass immer Freiwillige gesucht werden, die Interesse daran haben, sich an der am Schloss Alsbach anfallenden Arbeit zu beteiligen. Auch bei allgemeinen Fragen kann man sich an die unten aufgeführte Hotline-Nummer wenden. Der Clou kommt ja bekanntlich zum Schluss und das ist dann auch die besagte Hotline, denn für satte 1,86 Euro/ Minute darf man eine 0190er Nummer anrufen.

 

Fazit: Abschreckung gelungen!

 

 


Kurz bevor man auf dem Burgenweg zum Schloss Auerbach kommt, gelangt man als nächstes zur Not-Gottes-Kapelle.

 

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