Magnetsteine: Ein geologisches Naturdenkmal

Wer keinen Kompass dabei hat läuft zwar keine Gefahr sich zu verlaufen, wohl aber, etwas zu verpassen.
Rund 600 Meter südlich der Burg Frankenstein findet man mehrere markante Felsgruppen. Die auf den ersten Blick eher unscheinbaren Felsen lassen jeden Kompass verrückt spielen. Sie bestehen aus Gabbrogestein, das in diesem Teil des Odenwaldes häufig vorkommt. Die Magnetisierung muss jedoch durch äußere Einflüsse entstanden sein. Wahrscheinlich ist, dass Blitzeinschläge, die auf diesem markanten Kamm des Bergrückens ( ca. 419 m.ü.N.) die aufragenden Felsgruppen getroffen haben und für die Magnetwirkung verantwortlich sind. | |